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Marnitz-Therapie

Kurs Preis
EUR 465,-
Kursstart
21.02.22 - 25.02.22
Kursdauer
5-tägig
ReferentIn
Silvia Kollos, MAS


Kursinhalt


Marnitz-Therapie – „Ungenutzte Wege in der manuellen Therapie“ mit mobilisierenden Maßnahmen

Die Marnitz-Therapie wurde in den 1950-er Jahren von Dr. Harry Marnitz entwickelt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Das komplexe Konzept der manuellen Tiefenbehandlung ist untrennbar mit Mobilisierungen, Dehnungen und Bewegung verbunden und wird in der Behandlung von Störungen am Bewegungsapparat eingesetzt, als Einzelmaßnahme aber auch in Kombination mit anderen Behandlungsformen.

Die Tiefenmassage setzt mit punktförmigen, kleinflächigen Griffen Reize längs und quer zum Muskelfaserverlauf in allen Gewebsschichten bis zur Faszie und darunter.

Die Behandlung von reflektorischen Schlüsselzonen und Maximalpunkten bei der Therapie von Wirbelsäulenproblemen ist die besondere Erkenntnis von Dr. Marnitz.

Gute anatomische Kenntnisse sind für diesen Kurs wünschenswert!



Silvia_A._Kollos_02.jpg

Lehr-Physiotherapeutin (Sportphysiotherapie)
Lektorin an der FH St.Pölten
Marnitz-Instruktorin
STT senior instructor
zertifiziert in betrieblicher Gesundheitsförderung
zertifizierte fit2work Betriebsberaterin
WIFI-Trainerin
Trainerin am Institut Ars manuum




Kursart
1-teilig
Kursdauer

5 Tage

09:00 - 17:00 Uhr

Hinweis

Eine aktuelle Studie belegt, dass die klassische Massage mit der kräftigen Reizung des Unterhautfettgewebes zu einer deutlichen Hyperämie im Behandlungsgebiet führt. Die nach der Beinmassage zu beobachtende Durchblutungsabnahme im Lumbalbereich interpretieren wir deshalb als Folge eines „steal-Effekts“.

Die gemessene signifikante Mehrdurchblutung des LBH -Bereichs nach der Behandlung der von Marnitz beschriebenen Schlüsselzonen am Bein werten wir als Folge einer reflektorisch ausgelösten aktiven Hyperämie. Die Mehrdurchblutung entspricht vermutlich dem von den Patienten angegebenen Wärmegefühl nach der Behandlung. Die Bedeutung unserer Ergebnisse sehen wir aber nicht alleine in den quantitativen Durchblutungsänderungen.

Wichtig erscheint uns vielmehr, dass die bei vielen Methoden in der physikalischen Medizin nur postulierte reflektorisch erreichbare Durchblutungssteigerung bei der Marnitz- Therapie objektiviert werden kann.

Diese Befunde bestätigen aber auch unsere klinischen Erfahrungen und Ergebnisse, wonach die Marnitz- Therapie selbst dann für die Behandlung von „Kreuzschmerzen“ geeignet ist, wenn bei akuten Beschwerden eine Lokalbehandlung im Lumbalbereich nicht möglich oder wie beim Lymphödem kontraindiziert ist.

Die Wirkungsweise der Marnitz- Therapie am gesamten Bewegungsapparat ist nach einer wissenschaftlichen Studie bewiesen.