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Osteopathie - Viszerofasziale Integration

Kurs Preis
EUR 433,-
Kursstart
10.12.20 - 13.12.20
19.05.21 - 22.05.21
06.05.21 - 09.05.21
Kursdauer
4 x 4 Tage
ReferentIn
Wolf Iris, Wolf Michael


Kursinhalt


In den letzten Jahren haben immer mehr Studien gezeigt wie Faszien im Körper organisiert sind und funktionieren. Ihre Gleitbeweglichkeit, Rückkehr zur Ausgangslänge, freie Nervenendigungen, die Gewebestress melden und eingebettete Glattmuskeln, die auf Reize reagieren können, werden zunehmend klarer dargestellt. In dieser Kursreihe beschäftigen wir uns mit den tiefen Faszien des Körpers, den viszeralen, und ihre Beziehung zu dem Bindegewebe des Bewegungsapparates.

Da viszerale Faszien die inneren Organe umschließen und sie direkt oder indirekt mit dem Skelett verbinden, können Belastungen in diesen Geweben zu Einschränkungen und Symptomen im Bewegungsapparat führen. Diese entstehen meist auf Grund von Erkrankungen, Trauma einschließlich operativer Eingriffe, chronischen Entzündungen durch Fehlernährung, Haltungsstörungen, usw.

Zur Auflösung komplexer Störungen können wir uns deshalb nicht nur auf die Myofaszien begrenzen, da der Körper uns nicht erlaubt diese zu mobilisieren, wenn die tieferen Faszien auf Grund einer vegetativ gesteuerten Schutzspannung verkürzt sind. Wenn der Körper die Schutzspannung des Organs als lebenserhaltende Priorität ansieht, werden die muskulären Faszien vom Körper dazu benutzt, um die Spannung in den viszeralen Faszien zu unterstützen.

Zur vollständigen Behandlung insbesondere von chronischen Störungen wie Rückenschmerzen, Schulterbeschwerden, Hüft- und Knieproblemen ist es deswegen notwendig als Therapeut ein Verständnis der Bedeutung der viszeralen Faszien zu gewinnen.

Teilnehmer werden in dieser Kursreihe lernen Spannungen und Züge in diesen Faszien mit zunehmender Genauigkeit zu palpieren, einschließlich: 

  •   Differenzierung unterschiedlicher Gewebelagen
  •   3-dimensionale Palpation
  •   Gewebedichten und Qualitäten
  •   Pathologische Hohlraumdrücke
  •   Schutzspannung als Gewebekompression
  •   Viszerale versus myofasziale Dysfunktion
  •   Symptome versus Einschränkungen
  •   angemessener Behandlungsdruck
  •   Beibehaltung sensorischer Wahrnehmung während motorischer Anwendung
  •   dem Körper zuhören durch die Hände 

Als Behandlung arbeiten wir vor allem mit indirekter Technik, um die Schutzspannung in den Faszien wieder aufzulösen und funktionalen Techniken, um das Gewebe zu mobilisieren und seine normale Beweglichkeit wiederherzustellen.

Diese Kursreihe besteht aus  4-Tage Kursen, am besten werden sie in Reihenfolge absolviert.

Teil 1 – 3 können aber auch unabhängig voneinander belegt werden.

Teil I Bauchraum:
Viszerale Faszien des Verdauungssystems:
um Leber, Gallenblase, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Solar Plexus herum.

Teil II - Beckenraum:
Viszerale- und Myofaszien des Urogenitalsystems:
um Nieren, Blase, Gebärmutter, Eierstöcke und Prostata herum, Kreuz- und Steißbein.

Teil III - Thoraxraum:
Viszerale- und Myofaszien des Brustkorbs und Atemsystems:
Artikulationen des Thorax, um Lungen innerhalb ihrer Pleura, Mediastinum und Speiseröhre herum.

Teil IV - Integrationskurs:

Viszerale- und Myofaszien des Halses, Effekt von Trauma auf die Faszien, spezifische Techniken zur Reduzierung der Auswirkungen von traumatischen Einschränkungen, Auffinden Viszerofaszialer Ketten, Integration von Teil I – IV.



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Wolf Iris, Wolf Michael

Osteopathie
Viszerofasziale Integration
Craniosacrale Therapie
Positional Release Technik

Termine:

Teil 1: 10.12.2020 - 13.12.2020
Teil 2: 19.05.2021 - 22.05.2021
zusätzlicher Termin Teil 2: 
06.05.2021 - 09.05.2021
Teil3: 02.12.2021 - 05.12.2021




Kursart
4-teilig
Kursdauer

4 x 4 Tage
1. bis 3. Tag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
4. Tag: 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Hinweis

Die Kurse sind so aufgebaut, dass sie am besten nacheinander genommen werden. Vorkenntnisse in Craniosacraler Therapie oder Lymphdrainage werden empfohlen, da sie das Verständnis für Viszerale Therapie erleichtern.